• PODpray - Der Glaubens- und Impulsepodcast mit Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    Laudes / Morgenimpuls / Heiliger Severin (8.1.2024)

    Laudes / Morgenimpuls / Heiliger Severin (8.1.2024)

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Du bist der Morgen,

    den meine Nächte

    suchen.

    Du bist die Sonne,

    die in meinen Dunkelheiten

    aufgeht.

    Du bist der Anfang

    hinter meinen Schlussstrichen,

    du unermüdlicher Gott.

    Bernhard Meuser,

    © beim Autor

    Psalm 5 Verse 2–10.12–13

    Höre meine Worte, Herr, *

    achte auf mein Seufzen!

    Vernimm mein lautes Schreien,

    mein König und mein Gott, *

    denn ich flehe zu dir.

    Herr, am Morgen hörst du mein Rufen, /

    am Morgen rüst’ ich das Opfer zu, *

    halte Ausschau nach dir.

    Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt; *

    der Frevler darf nicht bei dir weilen.

    Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen; *

    denn dein Hass trifft alle, die Böses tun.

    Du lässt die Lügner zugrunde gehn, *

    Mörder und Betrüger sind dem Herrn ein Gräuel.

    Ich aber darf dein Haus betreten *

    dank deiner großen Güte,

    ich werfe mich nieder in Ehrfurcht *

    vor deinem heiligen Tempel.

    Leite mich, Herr, in deiner Gerechtigkeit, /

    meinen Feinden zum Trotz; *

    ebne deinen Weg vor mir!

    Aus ihrem Mund kommt kein wahres Wort, *

    ihr Inneres ist voll Verderben.

    Ihre Kehle ist ein offenes Grab, *

    aalglatt ist ihre Zunge.

    Doch alle sollen sich freuen, die auf dich vertrauen, *

    und sollen immerfort jubeln.

    Beschütze alle, die deinen Namen lieben, *

    damit sie dich rühmen.

    Denn du, Herr, segnest den Gerechten. *

    Wie mit einem Schild deckst du ihn mit deiner Gnade.

    Ehre sei dem Vater …

    Heiliger Gott, wir können es kaum glauben, dass wir uns dir nahen

    dürfen, so wenig sind wir mit uns im Reinen, wenn wir uns

    am Maßstab deiner Güte messen. Bewege uns immer neu zur

    Umkehr, denn du empfängst uns mit offenen Armen.

    Lesung Jes 55, 3

    Neigt euer Ohr mir zu und kommt zu mir, hört, dann werdet

    ihr leben. Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen,

    gemäß der beständigen Huld, die ich David erwies.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Gepriesen sei der Herr, unser Gott.

    Bitten

    „Der Geist kennt keine ausweglosen Lebenssituationen“, schreibt

    der Dichter Marcel Proust. Bitten wir um Zuversicht:

    A: Sei da, Gott, sei nah.

    – Dass wir nicht aufgeben, mach uns Mut.

    – Dass wir nicht verbittern, bring uns zum Lachen.

    – Dass wir nicht vereinsamen, öffne unsre Hände.

    Vaterunser

    Oration

    Herr, unser Gott, komm unserem Beten und Arbeiten mit deiner

    Gnade zuvor und begleite es, damit alles, was wir beginnen, bei

    dir seinen Anfang nehme und durch dich vollendet werde. Darum

    bitten wir durch Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil

    und führe uns zum ewigen Leben.

    Zelebrant: Oliver Kelch, Diakonatsbewerber Bistum Münster und Theologe (ThiF)

    Kath. Pfarrei St. Peter Recklinghausen

    Laudes / Morgenimpuls / Heilige Drei Könige / Erscheinung des Herrn / Epiphanie (6.1.2024)

    Laudes / Morgenimpuls / Heilige Drei Könige / Epiphanie (6.1.2024)

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Seht, gekommen ist der Herrscher, der Herr.

    In seiner Hand ist die Macht und das Reich.

    Vgl. Mal 3, 1; 1 Chr 19, 12

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Ihr alle, die ihr Christus sucht,

    erhebt zum Himmel euren Blick,

    da geht vor euren Augen auf

    das Zeichen ew’ger Herrlichkeit:

    Ein Stern, der selbst den Sonnenball

    an Glanz und Feuer überstrahlt,

    verkündet heute aller Welt,

    dass Gott im Fleisch erschienen ist.

    Psalm 96

    Singet dem Herrn ein neues Lied, *

    singt dem Herrn, alle Länder der Erde!

    Singt dem Herrn und preist seinen Namen, *

    verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

    Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit, *

    bei allen Nationen von seinen Wundern!

    Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen, *

    mehr zu fürchten als alle Götter.

    Alle Götter der Heiden sind nichtig, *

    der Herr aber hat den Himmel geschaffen.

    Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht, *

    Macht und Glanz in seinem Heiligtum.

    Bringt dar dem Herrn, ihr Stämme der Völker, *

    bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!

    Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, *

    spendet Opfergaben und tretet ein in sein Heiligtum!

    In heiligem Schmuck werft euch nieder vor dem Herrn, *

    erbebt vor ihm, alle Länder der Erde!

    Verkündet bei den Völkern: *

    Der Herr ist König.

    Den Erdkreis hat er gegründet, sodass er nicht wankt. *

    Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.

    Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke, *

    es brause das Meer und alles, was es erfüllt.

    Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst. *

    Jubeln sollen alle Bäume des Waldes

    vor dem Herrn, wenn er kommt, *

    wenn er kommt, um die Erde zu richten.

    Er richtet den Erdkreis gerecht *

    und die Nationen nach seiner Treue.

    Ehre sei dem Vater …

    Aus allen Völkern und Sprachen erklingt dein Lob, guter Schöpfer.

    Bring deine Gerechtigkeit und Treue auf Erden zur Herrschaft.

    Lesung Jes 52, 7–10

    Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König!

    Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt. Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Israels! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem.

    Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

    Benedictus

    Bitten

    Gepriesen sei Jesus Christus, der König der Völker. Zu ihm rufen wir:

    A: Schenke uns deine Gnade.

    – Gib, dass wir um nichts in der Welt vom Schatz deines Evangeliums

    lassen.

    – Lass uns bei all unserem Tun nicht an unseren Ruhm denken,

    sondern trachten, die Ehre des Vaters zu mehren.

    – Hilf uns, die Bitterkeiten des Lebens geduldig zu ertragen, und

    tröste uns durch dein Kreuz.

    Vaterunser

    Oration

    Allherrschender Gott, durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind, hast du am heutigen Tag den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart. Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt. Führe uns vom Glauben zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.

    Zelebrant: Oliver Kelch, Diakonatsbewerber Bistum Münster und Theologe (ThiF)

    Kath. Pfarrei St. Peter Recklinghausen

    Laudes / Morgenimpuls (5.1.2024)

    Laudes / Morgenimpuls (5.1.2024)

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude;

    A und O, Anfang und Ende steht da.

    Gottheit und Menschheit vereinen sich beide;

    Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah!

    Himmel und Erde, erzählet’s den Heiden:

    Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.

    Jesus ist kommen, der König der Ehren;

    Himmel und Erde, rühmt seine Gewalt!

    Dieser Beherrscher kann Herzen bekehren;

    öffnet ihm Tore und Türen fein bald!

    Denkt doch, er will euch die Krone gewähren.

    Jesus ist kommen, der König der Ehren.

    Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.

    Hochgelobt sei der erbarmende Gott,

    der uns den Ursprung des Segens gegeben;

    dieser verschlinget Fluch, Jammer und Tod.

    Selig, die ihm sich beständig ergeben!

    Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.

    Johann Ludwig Konrad Allendorf 1736

    EG 66, Strophen 1, 5, 8

    Canticum Jes 45, 15–25

    Antiphon:

    Die Antiphon wird zu Beginn und am Ende eines Canticums gebetet.

    Alle Nachkommen Israels bekommen ihr Recht und erlangen

    Ruhm durch den Herrn.

    Wahrhaftig, du bist ein verborgener Gott. *

    Israels Gott ist der Retter.

    Schmach und Schande kommt über all seine Gegner, *

    die Götzenschmiede geraten in Schande.

    Israel aber wird vom Herrn gerettet, *

    wird für immer errettet.

    Über euch kommt keine Schande und Schmach mehr *

    für immer und ewig.

    Denn so spricht der Herr, der den Himmel erschuf: *

    Ich bin der Herr, und sonst niemand.

    Ich bin der Herr, der die Wahrheit spricht *

    und der verkündet, was recht ist.

    Wer hölzerne Götzen umherträgt, hat keine Erkenntnis, *

    wer einen Gott anbetet, der niemanden rettet.

    Es gibt keinen Gott außer mir; *

    außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott.

    Wendet euch mir zu und lasst euch erretten, /

    ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde; *

    denn ich bin Gott, und sonst niemand.

    Ich habe bei mir selbst geschworen, /

    und mein Mund hat die Wahrheit gesprochen, *

    es ist ein unwiderrufliches Wort:

    Vor mir wird jedes Knie sich beugen, /

    und jede Zunge wird bei mir schwören: *

    Nur beim Herrn gibt es Rettung und Schutz.

    Beschämt kommen alle zu ihm, die sich ihm widersetzten. /

    Alle Nachkommen Israels bekommen ihr Recht *

    und erlangen Ruhm durch den Herrn.

    Ehre sei dem Vater …

    Antiphon:

    Alle Nachkommen Israels bekommen ihr Recht und erlangen

    Ruhm durch den Herrn.

    Lesung Weish 7, 26–27

    Die Weisheit ist der Widerschein des ewigen Lichts, der ungetrübte Spiegel von Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit.

    Sie ist nur eine und vermag doch alles; ohne sich zu ändern, erneuert sie alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige Seelen ein und schafft Freunde Gottes und Propheten.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Der Herr hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen.

    Bitten

    Lasst uns beten zum Gott Israels, der sich uns in seinem Sohn

    offenbart hat:

    A: Schenke uns Einsicht und Weisheit.

    – Dass wir Jesus ähnlich werden.

    – Dass wir Jesus in der Feier der Eucharistie tiefer begegnen.

    – Dass wir Jesu Liebe auf unsere Mitmenschen ausstrahlen lassen.

    Vaterunser

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

    Zelebrant: Oliver Kelch, Diakonatsbewerber Bistum Münster und Theologe (ThiF)

    Kath. Pfarrei St. Peter Recklinghausen

    Laudes / Morgenimpuls (4.1.2024)

    Laudes / Morgenimpuls (4.1.2024)

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Gelobet seist du, Jesu Christ,

    dass du Mensch geboren bist

    von einer Jungfrau, das ist wahr;

    des freuet sich der Engel Schar.

    Kyrieleis.

    Des ewgen Vaters einig Kind

    jetzt man in der Krippe findt;

    in unser armes Fleisch und Blut

    verkleidet sich das ewig Gut.

    Kyrieleis.

    Den aller Welt Kreis nie beschloss,

    der liegt in Marien Schoß;

    er ist ein Kindlein worden klein,

    der alle Ding erhält allein.

    Kyrieleis.

    Das ewig Licht geht da herein,

    gibt der Welt ein’ neuen Schein;

    es leucht wohl mitten in der Nacht

    und uns zu Lichtes Kindern macht.

    Kyrieleis.

    GL 252 · GL 1975 130 · KG 331 · EG 23

    Psalm 48 Verse 2–15

    Groß ist der Herr und hoch zu preisen *

    in der Stadt unseres Gottes.

    Sein heiliger Berg ragt herrlich empor; *

    er ist die Freude der ganzen Welt.

    Der Berg Zion liegt weit im Norden; *

    er ist die Stadt des großen Königs.

    Gott ist in ihren Häusern bekannt *

    als ein sicherer Schutz.

    Denn seht: Die Könige vereinten sich *

    und zogen gemeinsam heran;

    doch als sie aufsahen, erstarrten sie vor Schreck, *

    sie waren bestürzt und liefen davon.

    Dort packte sie das Zittern, *

    wie die Wehen eine gebärende Frau,

    wie der Sturm vom Osten, *

    der die Schiffe von Tarschisch zerschmettert.

    Wie wir’s gehört hatten, so erlebten wir’s jetzt *

    in der Stadt des Herrn der Heere,

    in der Stadt unseres Gottes; *

    Gott lässt sie ewig bestehen.

    Über deine Huld, o Gott, denken

    Wie dein Name, Gott,

    so reicht dein Ruhm bis an die Enden der Erde; *

    deine rechte Hand ist voll von Gerechtigkeit.

    Der Berg Zion freue sich, *

    die Töchter Judas sollen über deine gerechten Urteile jubeln.

    Umkreist den Zion, umschreitet ihn, *

    zählt seine Türme!

    Betrachtet seine Wälle, geht in seinen Palästen umher, *

    damit ihr dem kommenden Geschlecht erzählen könnt:

    „Das ist Gott, unser Gott für immer und ewig. *

    Er wird uns führen in Ewigkeit.“

    Ehre sei dem Vater …

    Gott Israels und Schöpfer des Alls, die Erde ist erfüllt von deiner

    Huld. Lass uns heute deine Gerechtigkeit und Güte in uns aufnehmen.

    Mach uns dir ähnlich, damit dein Name durch unser

    Leben geheiligt wird.

    Lesung Jes 45, 22–24

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Bitten

    Du unser Vater, im Kind von Betlehem hast du uns deine Liebe

    aufleuchten lassen. Wir bitten dich:

    A: Erneuere in uns den Geist der Kindschaft.

    – Dass wir uns neu an deinen Gaben freuen.

    – Dass wir Spannungen wahrnehmen und helfen, sie auszuräumen.

    – Dass wir in allen Dunkelheiten unseres Lebens auf deine tragende

    Hand vertrauen.

    Vaterunser

    Oration

    Allmächtiger Gott, zu unserem Heil ist dein Sohn als Licht der Welt erschienen. Lass dieses Licht in unseren Herzen aufstrahlen, damit sich unser Leben von Tag zu Tag erneuert. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

    Zelebrant: Oliver Kelch, Diakonatsbewerber Bistum Münster und Theologe (ThiF)

    Kath. Pfarrei St. Peter Recklinghausen

    Laudes / Morgenimpuls / Heiliger Name Jesus (3.1.2024)

    Laudes / Morgenimpuls / Heiliger Name Jesus (3.1.2024)

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    In seine Lieb versenken

    will ich mich ganz hinab;

    mein Herz will ich ihm schenken

    und alles, was ich hab.

    Eja, eja, und alles, was ich hab.

    Zu Betlehem geboren

    ist uns ein Kindelein.

    Das hab ich auserkoren,

    sein Eigen will ich sein.

    Eja, eja, sein Eigen will ich sein.

    Friedrich Spee 1637

    GL 239 · GL 1975 140 · KG 337 · EG 32 – Strophen 1 und 2

    Psalm 36 Verse 2–13

    Der Frevler spricht: „Ich bin entschlossen zum Bösen.“ *

    In seinen Augen gibt es kein Erschrecken vor Gott.

    Er gefällt sich darin, *

    sich schuldig zu machen und zu hassen.

    Die Worte seines Mundes sind Trug und Unheil; *

    er hat es aufgegeben, weise und gut zu handeln.

    Unheil plant er auf seinem Lager, /

    er betritt schlimme Wege *

    und scheut nicht das Böse.

    Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, *

    deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

    Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes, *

    deine Urteile sind tief wie das Meer.

    Herr, du hilfst Menschen und Tieren. *

    Gott, wie köstlich ist deine Huld!

    35 Mittwoch, 3. Januar · Morgen

    Die Menschen bergen sich im Schatten deiner Flügel, /

    sie laben sich am Reichtum deines Hauses; *

    du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.

    Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, *

    in deinem Licht schauen wir das Licht.

    Erhalte denen, die dich kennen, deine Huld *

    und deine Gerechtigkeit den Menschen mit redlichem Herzen!

    Lass mich nicht kommen unter den Fuß der Stolzen; *

    die Hand der Frevler soll mich nicht vertreiben.

    Dann brechen die Bösen zusammen, *

    sie werden niedergestoßen und können nie wieder aufstehn.

    Ehre sei dem Vater …

    In deinem Licht, Ewiger, schauen wir das Licht. Bewahre uns in

    deiner Huld, birg uns im Schatten deiner Flügel!

    Lesung Jes 62, 11b–12a

    Sagt der Tochter Zion: Sieh her, jetzt kommt deine Rettung.

    Siehe, er bringt seinen Siegespreis mit: Alle, die er gewonnen

    hat, gehen vor ihm her. Dann nennt man sie „Das heilige Volk“,

    „Die Erlösten des Herrn“.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, voll

    Gnade und Wahrheit. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen,

    Gnade über Gnade. Halleluja.

    Bitten

    Christus Jesus, du hast uns zu den Menschen gesandt. Wir bitten

    dich:

    A: Erfülle uns mit deiner Güte.

    – Wohne in uns, dass wir aus deiner Kraft leben.

    – Stärke uns, dass wir den Menschen Halt sein können.

    – Gib uns Geduld, dass wir niemanden bedrängen.

    A: Erfülle uns mit deiner Güte.

    Vaterunser

    Oration

    Allmächtiger Gott, dein Sohn ist durch die Geburt aus der Jungfrau

    uns in allem gleich geworden, außer der Sünde. Gib, dass wir

    in unserem Denken und Tun den alten Menschen ablegen und

    als neue Menschen ein neues Leben beginnen. Darum bitten wir

    durch Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil

    und führe uns zum ewigen Leben.

    Zelebrant: Oliver Kelch, Diakonatsbewerber Bistum Münster und Theologe (ThiF)

    Kath. Pfarrei St. Peter Recklinghausen