• PODpray - Der Glaubens- und Impulsepodcast mit Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    Laudes – Morgengebet (14.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (14.09.2023) aus dem Magnifikat

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Christus, den König, der für uns am Kreuz erhöht ist –

    kommt, wir beten ihn an!

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Heilges Kreuz, sei hochverehret,

    Baum, an dem der Heiland hing,

    wo sich seine Lieb bewähret,

    Lieb, die bis zum Tode ging.

    Sei mit Mund und Herz verehret,

    Kreuzstamm Christi, meines Herrn,

    einstmals sehn wir dich verkläret,

    strahlend gleich dem Morgenstern.

    Kreuz, du Denkmal seiner Leiden,

    präg uns seine Liebe ein,

    dass wir stets die Sünde meiden,

    stets gedenken seiner Pein!

    Sei mit Mund und Herz verehret …

    Heilges Kreuz, du Siegeszeichen,

    selig, wer auf dich vertraut,

    sicher wird sein Ziel erreichen,

    wer auf dich im Leben schaut.

    Sei mit Mund und Herz verehret …

    Psalm 8 Verse 2–10

    Herr, unser Herrscher, /

    wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde; *

    über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.

    Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob, /

    deinen Gegnern zum Trotz; *

    deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.

    Seh ich den Himmel, das Werk deiner Finger, *

    Mond und Sterne, die du befestigt:

    Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, *

    des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

    Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, *

    hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.

    Du hast ihn als Herrscher eingesetzt

    über das Werk deiner Hände, *

    hast ihm alles zu Füßen gelegt:

    all die Schafe, Ziegen und Rinder *

    und auch die wilden Tiere,

    die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, *

    alles, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht.

    Herr, unser Herrscher, *

    wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde!

    Ehre sei dem Vater …

    Schöpfer der Welt, in Jesus von Nazaret, deinem Sohn, hast du

    dich unser angenommen. Gib, dass wir die Erde und ihre Güter

    in deinem Sinn verwalten, auf dass dein Name verherrlicht wird.

    Lesung Hebr 5, 7–9

    Als Christus auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und

    unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn

    aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst

    befreit worden. Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den

    Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm

    gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung

    preisen wir: Denn siehe, durch das Holz des Kreuzes kam Freude

    in alle Welt.

    Bitten

    Nach Isaak Luria, dem bedeutenden jüdischen Mystiker, hat

    Gott sich selbst zurückgenommen, um der Schöpfung neben sich

    Raum zu geben. Wenn Jesus uns aufträgt, unser Kreuz auf uns

    zu nehmen, gehen wir also Gottes Königsweg mit. Ihn bitten wir

    darum:

    A: Du unser Gott, mach uns stark.

    – Dass wir fest in der Beziehung zu dir verwurzelt sind.

    – Dass durch die Freiheit, die wir anderen ermöglichen, etwas

    von dir aufleuchtet.

    – Dass unsere Welt deinem Reich entgegenwächst.

    Vaterunser

    Oration

    Allmächtiger Gott, deinem Willen gehorsam hat dein geliebter

    Sohn den Tod am Kreuz auf sich genommen, um alle Menschen

    zu erlösen. Gib, dass wir in der Torheit des Kreuzes deine Macht

    und Weisheit erkennen und in Ewigkeit teilhaben an der Frucht

    der Erlösung. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Unser Schöpfer und Erlöser schenke uns Frieden

    und gebe uns Anteil an allem Guten.

    Er segne uns im Kreuz seines

    Zelebrant: Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    Laudes – Morgengebet (13.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (13.09.2023) aus dem Magnifikat

    Morgengebet

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Damals, als Christus arglos

    auf dem Schiff schlief,

    wurde die See von

    tobenden Stürmen aufgewühlt;

    Furcht ergriff die Seeleute,

    und sie schrien:

    Wach auf, unser Retter!

    Hilf uns, wir sind verloren.

    Da erhob sich der Herr

    und gebot den Stürmen

    und Wellen zu schweigen,

    und so geschah es.

    Und die Anwesenden erkannten

    am Wunder Gottes Wesen.

    Gregor von Nazianz (?), Inschrift zu Caesarea in der Kirche des heiligen Basilius

    Übersetzung: Kyriakos Savvidis, aus: Anthologia Graeca, Band 1

    Psalm 98

    Singet dem Herrn ein neues Lied, *

    denn er hat wunderbare Taten vollbracht!

    Er hat mit seiner Rechten geholfen *

    und mit seinem heiligen Arm.

    Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht *

    und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.

    Er dachte an seine Huld *

    und an seine Treue zum Hause Israel.

    Alle Enden der Erde *

    sahen das Heil unsres Gottes.

    Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, *

    freut euch, jubelt und singt!

    Spielt dem Herrn auf der Harfe, *

    auf der Harfe zu lautem Gesang!

    Zum Schall der Trompeten und Hörner *

    jauchzt vor dem Herrn, dem König!

    Es brause das Meer und alles, was es erfüllt, *

    der Erdkreis und seine Bewohner.

    In die Hände klatschen sollen die Ströme, *

    die Berge sollen jubeln im Chor

    vor dem Herrn, wenn er kommt, *

    um die Erde zu richten.

    Er richtet den Erdkreis gerecht, *

    die Nationen so, wie es recht ist.

    Ehre sei dem Vater …

    Wunderbar sind deine Taten, Herr und Gott. Lass alle Menschen

    dein Heil schauen und mit uns deinen Namen preisen.

    Lesung 1 Kor 15, 25–28

    Christus muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die

    Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist

    der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. Wenn es

    aber heißt, alles sei unterworfen, ist offenbar der ausgenommen,

    der ihm alles unterwirft. Wenn ihm dann alles unterworfen ist,

    wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen

    hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Christus ist mit mir, wen sollte ich fürchten? Wenn sich auch

    Wogen gegen mich türmen oder das Meer oder die Mächte – all

    das ist mir weniger als ein Spinngewebe.

    Redaktion Magnificat nach Johannes Chrysostomus

    Bitten

    Jesus, in der Kraft deines Vaters vertreibst du Trauer und Mutlosigkeit.

    Wir bitten dich:

    A: Lass dein Reich unter uns wachsen.

    Wehre Resignation und Verzagtheit von uns ab

    – und stärke in uns Hoffnung und Mut.

    Vertreibe Misstrauen und Menschenfurcht

    – und hilf uns, die um sich greifende Vereinzelung zu überwinden.

    Entlarve die Sinnleere von Genusssucht und Gier nach Gewinn

    – und lass uns den Reichtum freigebigen Miteinanders entdecken.

    Vaterunser

    Oration

    Gott, du Stärke aller, die auf dich vertrauen, du hast dem heiligen

    Johannes Chrysostomus die Gabe der Rede geschenkt und ihm

    in den Bedrängnissen seines Lebens geholfen. Belehre uns durch

    sein Wort und ermutige uns durch sein Vorbild. Darum bitten wir

    durch Jesus Christus.

    Durch das Leben und Sterben seiner Getreuen

    stärke und erhalte uns der barmherzige Gott

    und mache uns zu Boten seiner Freude.

    Zelebrant: Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    #316 Musik und Theologie: Miley Cyrus – Used to be young (12.09.2023)

    #316 Musik und Theologie: Miley Cyrus – Used to be young (12.09.2023)

    Die Popmusik hat oft auch was mit dem Glauben des jeweiligen Künstlers zu tun. Oliver Kelch schnappt sich in regelmäßigen Abständen einen aktuellen Song, hört rein und versucht die Botschaft dahinter – auf theologischer Sicht – zu verstehen.

    Heute:
    Miley Cyrus
    Used to be young

    VÖ: 25.08.2023
    Cover: Miley Cyrus in her new music video/ YouTube (Miley Cyrus)

    Miley Cyrus – Used to be young

    Aus dem Dunklen tritt US-Sängerin Miley Cyrus in Richtung Kamera. Dort bleibt sie das gesamte Video über stehen, bewegt sich keinen Zentimeter und startet direkt mit Tränen in den Augen die erste Zeilen.

    Das Musikvideo zu ihrem neuesten Hit ist sehr schlicht und zeitgleich sehr ausdrucksstark.

    Used to be young ist ein sehr persönliches Lied. Es ist Ihre Geschichte. Vom 14 jährigen Teenie-Star als Hanna Montana bis hin zum US-Weltstar mit jetzt 30 Jahren. Ein Leben, dass Höhen und Tiefen hatte. Sie durchlebte Partys, wild und ungezügelt, sang nackt auf einer Abrissbirne in „Wrecking Ball“ machte mit obszönen Gesten auf sich aufmerksam, tatowierte sich Rücken und Arme, fuhr schnell Auto, trank auch mal zu viel – aber, sie hat es alles genossen.

    Die christlich erzogene Destiny Hope Cyrus – so ihr bürgerlicher Name – hat dazugelernt und  dankt Gott dafür, dass sie dies alles erleben durfte.  Bei dem Leben, was mit schnellen Autos, Alkohol und dem ein oder anderen Skandal über die Bühne ging, scheint Gott aber immer auf Miley Cyrus aufgepasst zu haben. Es gibt viele andere Beispiele, die nicht so positiv verlaufen sind – man denke da nur an Britney Spears oder Kevin Mac Culkin – den Jungen aus Kevin, allein zu Haus.

    Sie wird sich auch etwas dabei gedacht haben, dass sich im Video nach der Hälfte des Liedes der Hintergrund von schwarz zu weiß verändert und Miley Cyrus im Licht steht.

    Miley singt sich mit diesem Lied ganz deutlich ihre Geschichte von der Seele – das gute und das weniger Gute, was sie erlebt hat.

    Dafür dankt sie auch Gott. Kurz vor dem Songende dann diese Zeile

    I now i used to be crazy, thank god, it used to have fun
    Ich weiß, ich war verrückt, aber danke Gott, es hat Spaß gemacht.

    Und das ist es, was man immer mitnehmen kann. Gott ist bei uns, er begleitet uns auf unseren Wegen.

    Miley Cyrus – Used to be young

    Laudes – Morgengebet (12.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (12.09.2023) aus dem Magnifikat

    Morgengebet

    Morgengebet

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Am Fest der seligen Jungfrau Maria

    lasst uns den Herrn lobpreisen!

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Die Schönste von allen, von fürstlichem Stand,

    kann Schönres nicht malen ein’ englische Hand:

    Maria mit Namen, an ihrer Gestalt

    all’ Schönheit beisammen Gott selbst wohl gefallt.

    Ihr Haupt ist gezieret mit goldener Kron’,

    das Zepter sie führet am himmlischen Thron,

    ein’ sehr starke Heldin, mit englischem Schritt

    der höllischen Schlange den Kopf sie zertritt.

    Wohlan denn, o Jungfrau, der Jungfrauen Bild,

    von Tugenden strahlend, mit Gnaden erfüllt,

    mit Sternen geschmücket, die Sonne dich kleid’t,

    die Engel, den Himmel dein Anblick erfreut!

    Die Sterne verlöschen; die Sonn’, die jetzt brennt,

    wird einstens verdunkeln, und alles sich end’t.

    Du aber wirst strahlen noch lang nach der Zeit

    in himmlischer Glorie durch all’ Ewigkeit.

    Psalm 68 Verse 12–21

    Der Herr entsendet sein Wort; *

    groß ist der Siegesbotinnen Schar.

    Die Könige der Heere fliehen, sie fliehen. *

    Im Haus verteilt man die Beute.

    Was bleibt ihr zurück in den Hürden? *

    Du Taube mit silbernen Schwingen, mit goldenem Flügel!

    Als der Allmächtige die Könige vertrieb, *

    fiel Schnee auf dem Zalmon.

    Ein Gottesberg ist der Baschanberg, *

    ein Gebirge, an Gipfeln reich, ist der Baschan.

    Warum blickt ihr voll Neid, ihr hohen Gipfel, /

    auf den Berg, den Gott sich zum Wohnsitz erwählt hat? *

    Dort wird der Herr wohnen in Ewigkeit.

    Die Wagen Gottes sind zahllos, tausendmal tausend. *

    Vom Sinai zieht der Herr zu seinem Heiligtum.

    Du zogst hinauf zur Höhe, *

    führtest Gefangene mit;

    Du nahmst Gaben entgegen von den Menschen. *

    Auch Empörer müssen wohnen bei Gott, dem Herrn.

    Gepriesen sei der Herr, Tag für Tag! *

    Gott trägt uns, er ist unsre Hilfe.

    Gott ist ein Gott, der uns Rettung bringt, *

    Gott, der Herr, führt uns heraus aus dem Tod.

    Ehre sei dem Vater …

    Du, Gott, bringst uns Rettung, du bringst uns Hilfe. Führ uns heraus

    aus dem Tod!

    Lesung Bar 5, 3–4

    Gott will deinen Glanz dem ganzen Erdkreis unter dem Himmel

    zeigen. Gott gibt dir für immer den Namen: Friede der

    Gerechtigkeit und Herrlichkeit der Gottesfurcht.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Des Paradieses Pforte war seit Eva verschlossen, durch Maria, die

    Jungfrau, ist sie wieder aufgetan.

    Bitten

    „Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als

    das der Berühmten“, so sagte der jüdische Kulturwissenschaftler

    und Philosoph Walter Benjamin. Im Vertrauen auf den, der jedes

    seiner Geschöpfe beim Namen kennt, bitten wir:

    A: Halte in uns die Hoffnung lebendig.

    – Dass wir einen Moment innehalten, wenn uns Menschen in

    den Sinn kommen, denen wir einmal begegnet sind.

    – Dass wir die Menschen in lebendiger Erinnerung bewahren,

    denen wir unseren Platz im Leben verdanken.

    – Dass wir die Menschen segnend bedenken, die uns einmal aus

    der Not geholfen haben, ohne dass wir ihre Namen erfahren

    haben.

    Vaterunser

    Oration

    Gott, unser Retter, der Name der seligen Jungfrau Maria ist für

    uns ein Zeichen der Hoffnung geworden. Befreie uns auf ihre Fürsprache

    aus allen Gefahren und vollende an uns das Werk der

    Erlösung. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Gnade, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater,

    und Christus Jesus, unserem

    Zelebrant: Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    Laudes – Morgengebet (11.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (11.09.2023) aus dem Magnifikat

    Morgengebet

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    O Gott, du lenkst mit starker Hand

    den wechselvollen Lauf der Welt,

    machst, dass den Morgen mildes Licht,

    den Mittag voller Glanz erhellt.

    Lösch aus die Glut der Leidenschaft

    und tilge allen Hass und Streit;

    erhalte Geist und Leib gesund,

    schenk Frieden uns und Einigkeit.

    Du Gott des Lichts, auf dessen Reich

    der helle Schein der Sonne weist,

    dich loben wir aus Herzensgrund,

    Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist. Amen.

    Psalm 50 Verse 16–22a.23

    Zum Frevler spricht Gott: /

    „Was zählst du meine Gebote auf *

    und nimmst meinen Bund in deinen Mund?

    Dabei ist Zucht dir verhasst, *

    meine Worte wirfst du hinter dich.

    Siehst du einen Dieb, so läufst du mit, *

    du machst dich mit Ehebrechern gemein.

    Dein Mund redet böse Worte, *

    und deine Zunge stiftet Betrug an.

    Von deinem Bruder redest du schändlich, *

    auf den Sohn deiner Mutter häufst du Verleumdung.

    Das hast du getan, und ich soll schweigen? *

    Meinst du, ich bin wie du?

    Ich halte es dir vor Augen und rüge dich. *

    Begreift es doch, ihr, die ihr Gott vergesst!

    Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich; *

    wer rechtschaffen lebt, dem zeig’ ich mein Heil.“

    Ehre sei dem Vater …

    Inmitten einer Welt, für die Redlichkeit und Rücksicht nicht viel

    zählen, stehen wir oft enttäuscht und hilflos da. Gott, sei uns nah.

    Gib uns Kraft zu tun, was du von uns willst.

    Lesung Jak 2, 12–13

    Redet und handelt wie Menschen, die nach dem Gesetz der

    Freiheit gerichtet werden! Denn das Gericht ist erbarmungslos

    gegen den, der kein Erbarmen gezeigt hat. Barmherzigkeit

    aber triumphiert über das Gericht.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Gepriesen sei der Herr, unser Gott.

    Bitten

    Wir bekennen Jesus von Nazaret, der uns Gottes Erbarmen nahegebracht

    hat, als kommenden Richter. Zu ihm lasst uns rufen:

    A: Mach uns zu Zeugen deiner Gerechtigkeit.

    – Wo der Hass ein friedliches Miteinander unmöglich macht.

    – Wo Menschen ausgegrenzt und gedemütigt werden.

    – Wo Menschen mit ihrer Schuld alleingelassen werden.

    Vaterunser

    Oration

    Herr Jesus Christus, König des Himmels und der Erde, lenke und

    heilige heute unser Herz und unseren Leib, unsere Gedanken,

    Worte und Werke. Gib, dass wir tun, was du gebietest, damit wir

    mit deiner Hilfe das Heil erlangen und frei werden hier und auf

    ewig. Darum bitten wir dich, der du in der Einheit des Heiligen

    Geistes mit Gott dem Vater lebst und herrschest in alle Ewigkeit.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil

    und führe uns zum ewigen Leben.

    Zelebrant: Diakonatsbewerber Oliver Kelch