• PODpray - Der Glaubens- und Impulsepodcast mit Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    Laudes – Morgengebet (09.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (09.09.2023) aus dem Magnifikat

    Morgengebet

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    lieber gott ich bin dir dankbar

    dass du trotz meiner grenzen

    mir noch so viel gnade gibst

    das licht sammelt sich um uns

    auch im scheinlosesten tun

    kann ich unendliches bewirken

    für dich ist nichts vergeblich

    du wendest alles zum guten

    aus dir geht die wahrheit hervor

    ebenso die wirklichkeit und liebe

    dass ich bin und bleibe und gehe

    du ermöglichst und segnest mich

    in jedem augenblick ist ewigkeit

    in jeder tat verbirgt sich umkehr

    in allem leid und zweifel bist du

    durch uns wird friede sein

    Michael Lehmler

    Psalm 136 Verse 1–9

    Danket dem Herrn, denn er ist gütig, *

    denn seine Huld währt ewig!

    Danket dem Gott aller Götter, *

    denn seine Huld währt ewig!

    Danket dem Herrn aller Herren, *

    denn seine Huld währt ewig!

    Der allein große Wunder tut, *

    denn seine Huld währt ewig,

    der den Himmel geschaffen hat in Weisheit, *

    denn seine Huld währt ewig,

    der die Erde über den Wassern gegründet hat, *

    denn seine Huld währt ewig,

    der die großen Leuchten gemacht hat, *

    denn seine Huld währt ewig,

    die Sonne zur Herrschaft über den Tag, *

    denn seine Huld währt ewig,

    Mond und Sterne zur Herrschaft über die Nacht, *

    denn seine Huld währt ewig.

    Ehre sei dem Vater …

    Wir danken dir, Vater, denn groß sind deine Wunder. In deiner

    Huld schenkst du uns Leben und Licht. Sei gepriesen in Ewigkeit!

    Lesung Jer 6, 16

    Stellt euch auf die Wege und haltet Ausschau, fragt nach den

    Pfaden der Vorzeit, fragt, wo der Weg zum Guten liegt; geht

    auf ihm, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele!

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Herr, lenke unsere Schritte auf den Weg des Friedens.

    Bitten

    Heute vor 150 Jahren wurde in Baden bei Wien der Schauspieler

    und Regisseur Max Reinhardt geboren, der mit seinem Wirken

    die Theaterwelt revolutioniert hat. Jede(r) von uns ist als Gottes

    Ebenbild dazu berufen, unsere Welt schöpferisch mitzugestalten.

    Bitten wir ihn, der uns erschaffen hat:

    A: Gib uns deinen Geist.

    – Dass wir die Dinge, die uns umgeben, und unsere Verbindung

    mit ihnen neu sehen lernen.

    – Dass wir in jedem Menschen das schöpferische Potenzial erkennen,

    das du ihm geschenkt hast.

    – Dass wir selbst erkennen, wo unsere Stärken liegen, und sie für

    die Gemeinschaft deiner Geschöpfe fruchtbar machen.

    Vaterunser

    Oration

    Dich lobe, Herr, unser Mund, dich lobe unser Leben. Von dir

    kommt alles, was wir sind und haben. Sei gepriesen durch Jesus

    Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit

    des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

    Ach, Herr, bring doch Hilfe!

    Ach, Herr, gib doch Gelingen!

    Gott, der Herr, erleuchte uns.

    Ps 118, 25.27

    Zelebrant: Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    Laudes – Morgengebet (07.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (07.09.2023) aus dem Magnifikat

    Morgengebet

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Suche Gott, du kannst ihn finden,

    tief im Schweigen hörst du ihn.

    Lies in deines Lebens Spuren,

    atme seine Gegenwart.

    Liebe Gott aus ganzem Herzen,

    er hat dich zuerst geliebt.

    Liebe ihn in den Geschwistern,

    öffne ihnen Herz und Sinn.

    Traue Gott, er wird dich tragen,

    birgt dich wie ein starkes Boot,

    führt dich durch der Zeiten Stürme

    sicher hin zum neuen Land.

    Text: Helmut Schlegel 2007

    Psalm 80 Verse 2–20

    Du Hirte Israels, höre, *

    der du Josef weidest wie eine Herde!

    Der du auf den Kerubim thronst, erscheine *

    vor Efraim, Benjamin und Manasse!

    Biete deine gewaltige Macht auf *

    und komm uns zu Hilfe!

    Gott, richte uns wieder auf! *

    Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

    Herr, Gott der Heerscharen, wie lange noch zürnst du, *

    während dein Volk zu dir betet?

    Du hast sie gespeist mit Tränenbrot, *

    sie überreich getränkt mit Tränen.

    Du machst uns zum Spielball der Nachbarn, *

    und unsere Feinde verspotten uns.

    Gott der Heerscharen, richte uns wieder auf! *

    Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

    Du hobst in Ägypten einen Weinstock aus, *

    du hast Völker vertrieben, ihn aber eingepflanzt.

    Du schufst ihm weiten Raum; *

    er hat Wurzeln geschlagen und das ganze Land erfüllt.

    Sein Schatten bedeckte die Berge, *

    seine Zweige die Zedern Gottes.

    Seine Ranken trieb er hin bis zum Meer *

    und seine Schösslinge bis zum Eufrat.

    Warum rissest du seine Mauern ein? *

    Alle, die des Weges kommen, plündern ihn aus.

    Der Eber aus dem Wald wühlt ihn um, *

    die Tiere des Feldes fressen ihn ab.

    Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu! *

    Blick vom Himmel herab und sieh auf uns!

    Sorge für diesen Weinstock *

    und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.

    Die ihn im Feuer verbrannten wie Kehricht, *

    sie sollen vergehen vor deinem drohenden Angesicht.

    Deine Hand schütze den Mann zu deiner Rechten, *

    den Menschensohn, den du für dich groß und stark gemacht.

    Erhalt uns am Leben! *

    Dann wollen wir deinen Namen anrufen

    und nicht von dir weichen.

    Herr, Gott der Heerscharen, richte uns wieder auf! *

    Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

    Ehre sei dem Vater …

    Komm uns zu Hilfe, Gott, unser Heil, denn bedrängt ist dein

    Weinstock auch in dieser Zeit. Sende uns Boten, die dein Leben

    in uns entzünden.

    Lesung Röm 14, 17–19

    Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, es ist Gerechtigkeit,

    Friede und Freude im Heiligen Geist. Und wer Christus

    so dient, wird von Gott anerkannt und ist bei den Menschen geachtet.

    Lasst uns also nach dem streben, was zum Frieden und

    zum Aufbau der Gemeinde beiträgt.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Lass uns, Herr, dein Heil erfahren und vergib uns unsere Sünden.

    Bitten

    Auf Jesu Wort hin sind die Jünger noch einmal hinausgefahren. So

    lasst uns zu ihm beten:

    A: Stärke unsern Glauben.

    Dass wir erkennen, was wir zum Wachsen des Gottesreiches beitragen

    können,

    – und unsere Möglichkeiten nicht zu gering einschätzen.

    Dass wir beherzt tun, was du uns aufträgst,

    – und uns nicht von dem, was wir selbst für möglich halten, bestimmen

    lassen.

    Dass wir bereit sind, ohne unmittelbare Aussicht auf Erfolg zu

    handeln,

    – und auf das stille Wirken deines Geistes vertrauen.

    Zelebrant: Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    Laudes – Morgengebet (06.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (06.09.2023) aus dem Magnifikat

    Morgengebet

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Verleih uns, o Herr,

    dass die Ohren,

    die deinen Lobpreis gehört haben,

    verschlossen seien für die Stimme

    des Streites und des Unfriedens;

    dass die Augen,

    die deine große Liebe gesehen haben,

    auch deine selige Hoffnung schauen;

    dass die Zungen,

    die dein Lob gesungen haben,

    hinfort die Wahrheit bezeugen;

    dass die Füße,

    die in deinen Vorhöfen gestanden haben,

    hinfort gehen auf den Wegen des Lichtes;

    und dass die Leiber,

    die an deinem lebendigen Leibe

    Anteil gehabt haben,

    in einem neuen Leben wandeln.

    Dir sei Dank für deine unaussprechliche Gabe!

    Südindische (Malabar-)Liturgie,

    Übertragung aus: Rüdiger von Voss/Ellen und Gerhard Ringshausen (Hg.),

    Kleines Stundenbuch für wache Zeitgenossen, Freiburg 1998, S. 85,

    Psalm 97

    Der Herr ist König. Die Erde frohlocke! *

    Freuen sollen sich die vielen Inseln.

    Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel, *

    Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

    Verzehrendes Feuer läuft vor ihm her *

    und frisst seine Gegner ringsum.

    Seine Blitze erhellen den Erdkreis; *

    die Erde sieht es und bebt.

    Berge schmelzen wie Wachs vor dem Herrn, *

    vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt.

    Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel, *

    seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

    Alle, die Bildern dienen, werden zuschanden, /

    alle, die sich der Götzen rühmen. *

    Vor ihm werfen sich alle Götter nieder.

    Zion hört es und freut sich, *

    Judas Töchter jubeln, Herr, über deine Gerichte.

    Denn du, Herr, bist der Höchste über der ganzen Erde, *

    hoch erhaben über alle Götter.

    Ihr, die ihr den Herrn liebt, hasst das Böse! /

    Er behütet das Leben seiner Frommen, *

    er entreißt sie der Hand der Frevler.

    Ein Licht erstrahlt den Gerechten *

    und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.

    Morgen · Mittwoch, 6. September 64

    Ihr Gerechten, freut euch am Herrn *

    und lobt seinen heiligen Namen!

    Ehre sei dem Vater …

    Ewiger Gott, du willst im Dunkel wohnen, und hast es doch erhellt.

    Stärke uns durch die Kraft deines Wortes, und lass die Völker

    deine Herrlichkeit schauen.

    Lesung Röm 8, 35.37

    Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis

    oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder

    Schwert? All das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Dienet dem Herrn in Heiligkeit, denn er befreit uns aus der Hand

    unserer Feinde.

    Bitten

    Jesus, du hast die Gottesherrschaft verkündet und trägst den Deinen

    auf, die Menschen mit der Güte des Vaters vertraut zu machen.

    Wir bitten dich:

    A: Auf dein Wort lass uns bauen.

    – Dass deine frohe Botschaft uns prägt und uns zu glaubwürdigen

    Zeugen macht.

    – Dass wir uns als Christen nicht verstecken und mutig unsere

    Netze auswerfen.

    – Dass wir den Menschen verbunden bleiben, die uns nahegekommen

    sind.

    Vaterunser

    Oration

    Gütiger Gott, lass es hellen Tag werden in unserem Herzen, damit

    wir nicht in die Irre gehen, sondern auf dem Weg deiner Gebote

    bleiben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil

    und führe uns zum ewigen Leben.

    Zelebrant: Diakonatsbewerber Oliver Kelch

    Laudes – Morgengebet (05.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (05.09.2023) aus dem Magnifikat

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Dir gebührt unser Lob,

    dir unser rühmendes Lied!

    Dir, o Gott, sei Ehre und Ruhm:

    dem Vater und dem Sohne

    und dem Heiligen Geiste,

    jetzt und immer und in Ewigkeit. Amen.

    Der Frevler sinnt auf Ränke gegen den Gerechten *

    und knirscht gegen ihn mit den Zähnen.

    Der Herr verlacht ihn, *

    denn er sieht, dass sein Tag kommt.

    Die Frevler zücken das Schwert *

    und spannen ihren Bogen;

    sie wollen den Schwachen und Armen fällen *

    und alle hinschlachten, die den rechten Weg gehn.

    Ihr Schwert dringe in ihr eigenes Herz, *

    und ihre Bogen sollen zerbrechen.

    Besser das Wenige, das der Gerechte besitzt, *

    als der Überfluss vieler Frevler.

    Denn die Arme der Frevler werden zerschmettert, *

    doch die Gerechten stützt der Herr.

    Der Herr kennt die Tage der Bewährten, *

    ihr Erbe hat ewig Bestand.

    In bösen Zeiten werden sie nicht zuschanden, *

    sie werden satt in den Tagen des Hungers.

    Doch die Frevler gehen zugrunde, /

    die Feinde des Herrn sind wie die Pracht der Auen: *

    sie schwinden dahin, wie Rauch schwinden sie hin.

    Der Frevler muss borgen und kann nicht bezahlen, *

    doch freigebig schenkt der Gerechte.

    Denn wen der Herr segnet, der wird das Land besitzen, *

    aber wen er verflucht, der wird ausgetilgt.

    Der Herr festigt die Schritte des Mannes, *

    er hat Gefallen an seinem Weg.

    Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin; *

    denn der Herr hält ihn fest an der Hand.

    Einst war ich jung, nun bin ich alt, /

    nie sah ich einen Gerechten verlassen *

    noch seine Kinder betteln um Brot.

    Allzeit ist er mildtätig, gern leiht er aus, *

    seine Kinder werden zum Segen.

    Meide das Böse und tu das Gute, *

    so bleibst du wohnen für immer.

    Denn der Herr liebt das Recht *

    und verlässt seine Frommen nicht.

    Doch das Geschlecht der Frevler wird ausgetilgt, *

    sie werden für immer vernichtet.

    Die Gerechten werden das Land besitzen *

    und darin wohnen für alle Zeiten.

    Ehre sei dem Vater …

    Gott, unsere Hoffnung, nicht zuletzt durch menschliches Tun leidet

    deine Schöpfung bis heute. Festige unsere Schritte auf deinem

    Weg, damit zum Segen wird, was wir heute beginnen.

    Lesung Weish 7, 26–27

    Die Weisheit ist der Widerschein des ewigen Lichts, der ungetrübte

    Spiegel von Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit.

    Sie ist nur eine und vermag doch alles; ohne sich zu ändern,

    erneuert sie alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige

    Seelen ein und schafft Freunde Gottes und Propheten.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Aus den Händen aller, die uns hassen, errette uns, o Herr.

    Gepriesen sei Jesus Christus, der uns Gottes bedingungslose Liebe

    bezeugt hat. Wir rufen zu ihm:

    A: Schenke uns deinen Frieden.

    – Lass uns trotz aller Rückschläge immer neu auf die Menschen

    zugehen, denen wir in Liebe verbunden sind.

    – Hilf uns, über den Sorgen und Lasten des Alltags nicht zu vergessen,

    wie viel Glück uns geschenkt ist.

    – Lass uns dort, wo wir stehen, unseren Mitmenschen deine

    Nähe bezeugen.

    Vaterunser

    Herr Jesus Christus, du wahres Licht, das alle Menschen erleuchtet,

    damit sie das Heil finden, gib uns die Kraft, deinem Frieden

    und deiner Gerechtigkeit den Weg zu bereiten. Der du in der Einheit

    des Heiligen Geistes mit Gott dem Vater lebst und herrschest

    in alle Ewigkeit.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil

    und führe uns zum ewigen Leben.

    Laudes – Morgengebet (04.09.2023)

    Laudes – Morgengebet (04.09.2023)

    aus dem Magnifikat

    Morgengebet

    Herr, öffne meine Lippen.

    Damit mein Mund dein Lob verkünde.

    Ehre sei dem Vater … Halleluja.

    Hymnus

    Du bist der Morgen,

    den meine Nächte

    suchen.

    Du bist die Sonne,

    die in meinen Dunkelheiten

    aufgeht.

    Du bist der Anfang

    hinter meinen Schlussstrichen,

    du unermüdlicher Gott.

    Bernhard Meuser, © beim Autor

    Psalm 42 Verse 7–12

    Betrübt ist meine Seele in mir, darum denke ich an dich *

    im Jordanland, am Hermon, am Mizar-Berg.

    Flut ruft der Flut zu beim Tosen deiner Wasser, *

    all deine Wellen und Wogen gehen über mich hin.

    Bei Tag schenke der Herr seine Huld; *

    ich singe ihm nachts und flehe zum Gott meines Lebens.

    Ich sage zu Gott, meinem Fels: *

    „Warum hast du mich vergessen?

    Warum muss ich trauernd umhergehen, *

    von meinem Feind bedrängt?“

    Wie ein Stechen in meinen Gliedern *

    ist für mich der Hohn der Bedränger;

    denn sie rufen mir ständig zu: *

    „Wo ist nun dein Gott?“

    Meine Seele, warum bist du betrübt *

    und bist so unruhig in mir?

    Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, *

    meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.

    Ehre sei dem Vater …

    Gott, unser Fels, du vergisst uns nicht. Stärke unsere Zuversicht

    in der Bedrängnis. Erweise uns deine Huld.

    Lesung Jes 44, 21–22

    Denk daran, Jakob, und du, Israel, dass du mein Knecht bist.

    Ich habe dich geschaffen, du bist mein Knecht; Israel, ich

    vergesse dich nicht. Ich fege deine Vergehen hinweg wie eine

    Wolke und deine Sünden wie Nebel. Kehr um zu mir; denn ich

    erlöse dich.

    Benedictus – Lobgesang des Zacharias

    Antiphon zum Benedictus:

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels. Er hat uns besucht und

    befreit.

    Bitten

    Du, Gott Israels, bist die Hoffnung und Stärke deiner Getreuen.

    Wir rufen zu dir:

    A: Herr, erbarme dich unser.

    – Wenn wir angesichts des Bösen in unserer Welt den Mut verlieren

    möchten.

    – Wenn uns zweitrangige Dinge wichtiger geworden sind als unsere

    Beziehung zu dir.

    – Wenn andere Menschen uns wegen unserer Überzeugungen

    das Leben schwer machen.

    Vaterunser

    Oration

    Herr, allmächtiger Gott, du hast uns diesen neuen Tag geschenkt.

    Bewahre uns an ihm vor Unheil und Sünde und lenke unsere

    Gedanken, Worte und Werke, dass wir stets deinen Willen tun.

    Darum bitten wir durch Jesus Christus.

    Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil

    und führe uns zum ewigen Leben.

    Zelebrant: Oliver Kelch, Diakonatsbewerber