Laudes / Morgenimpuls (18.3.2024)

Laudes / Morgenimpuls (18.3.2024)

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Herr, öffne meine Lippen.

Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Ehre sei dem Vater …

Hymnus

Die güldne Sonne voll Freud und Wonne

bringt unsern Grenzen mit ihrem Glänzen

ein herzerquickendes, liebliches Licht.

Mein Haupt und Glieder, die lagen danieder;

aber nun steh ich, bin munter und fröhlich,

schaue den Himmel mit meinem Gesicht.

191 Montag, 18. März · Morgen

Mein Auge schauet, was Gott gebauet

zu seinen Ehren und uns zu lehren,

wie sein Vermögen sei mächtig und groß,

und wo die Frommen dann sollen hinkommen,

wann sie mit Frieden von hinnen geschieden

aus dieser Erde vergänglichem Schoß.

Abend und Morgen sind seine Sorgen;

segnen und mehren, Unglück verwehren

sind seine Werke und Taten allein.

Wenn wir uns legen, so ist er zugegen;

wenn wir aufstehen, so lässt er aufgehen

über uns seiner Barmherzigkeit Schein.

Alles vergehet, Gott aber stehet

ohn alles Wanken; seine Gedanken,

sein Wort und Wille hat ewigen Grund.

Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden,

heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen,

halten uns zeitlich und ewig gesund.

Paul Gerhardt († 1676)

Psalm 6 Verse 2–11

Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn *

und züchtige mich nicht in deinem Grimm!

Sei mir gnädig, Herr, ich sieche dahin; *

heile mich, Herr, denn meine Glieder zerfallen!

Meine Seele ist tief verstört. *

Du aber, Herr, wie lange säumst du noch?

Herr, wende dich mir zu und errette mich, *

in deiner Huld bring mir Hilfe!

Denn bei den Toten denkt niemand mehr an dich. *

Wer wird dich in der Unterwelt noch preisen?

Ich bin erschöpft vom Seufzen, /

jede Nacht benetzen Ströme von Tränen mein Bett, *

ich überschwemme mein Lager mit Tränen.

Mein Auge ist getrübt vor Kummer, *

ich bin gealtert wegen all meiner Gegner.

Weicht zurück von mir, all ihr Frevler; *

denn der Herr hat mein lautes Weinen gehört.

Gehört hat der Herr mein Flehen, *

der Herr nimmt mein Beten an.

In Schmach und Verstörung geraten all meine Feinde, *

sie müssen weichen und gehen plötzlich zugrunde.

Ehre sei dem Vater …

Du, treuer Gott, achtest auf die Menschen, die in Not sind. Gib uns ein waches Gespür für die Leidenden und hilf uns, sie zu stützen und aufzurichten.

Lesung Phil 2, 14–15

Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel mitten in einer verdorbenen und verwirrten Generation, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet.

Benedictus

Bitten

A: Gib uns deinen Geist.

– Dass wir die Elemente, dass wir Pflanzen und Tiere und unsere

Verbindung mit ihnen neu sehen lernen.

– Dass wir in jedem Menschen das schöpferische Potenzial erkennen,

das du ihm geschenkt hast.

– Dass wir selbst erkennen, wo unsere Stärken liegen, und sie für

die Gemeinschaft deiner Geschöpfe fruchtbar machen.

Vaterunser

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

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Zelebrant: Oliver Kelch, Diakonatsbewerber Bistum Münster und Theologe (ThiF)

Kath. Pfarrei St. Peter Recklinghausen

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